Liebe auf den ersten Kick

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Summary

Die süße Joy dachte, sie wüsste genau, wie ihr Austauschjahr in Deutschland läuft: Sonne, Sport und eine Footballmannschaft, die sie als neue Cheerleaderin ordentlich aufmischt. Doch statt Football gibt es Fußball – und ihr Cheerleaderoutfit sorgt erst einmal für Gelächter. Und dann wird es ausgerechnet im Haus der Gastfamilie prickelnder, als sie je erwartet hätte. Als sie Mark begegnet – blond, groß, breitschultrig, Kapitän der Fußballmannschaft –, ist es um sie geschehen. Ein Blick von ihm, und ihre Knie werden weich. Doch wie soll sie sein Herz erobern, wenn sie nicht einmal weiß, wie Abseits funktioniert?

Status
Complete
Chapters
29
Rating
n/a
Age Rating
18+

Kapitel 1



Ich liebe Fußball!

Ja, wirklich, ich bin ein echtes amerikanisches Girl, da gehört Fußball zum täglichen Leben wie die Luft zum Atmen, das Shoppen am Wochenende. Und natürlich das Cheerleading.

Mein Dad war Cornerback bei den California Stormriders, bis ihn ein harter Treffer aus dem Profileben rauskickte. Seitdem ist er Couch für das Team, und sie haben es schon echt weit gebracht.

Meine zwei älteren Brüder spielen ebenfalls Fußball mit großer Begeisterung. Sie werden ganz sicher bald von einem der großen Teams unter Vertrag genommen werden, denn für sie sind die California Stormriders ein Sprungbrett ganz nach oben.

Meine Mom war bis zur Schwangerschaft mit meinem ältesten Bruder Ken Cheerleaderin. Auf die Weise hat sie meinen Dad kennengelernt. Dabei hat sie zur Gegnermannschaft gehört: Atlantic Bay Tritons. Die zwei Teams haben ein Freundschaftsspiel am Black Friday gehabt, Ostküste gegen Westküste. Sie war süße einundzwanzig, er war heiße vierundzwanzig. Es funkte. Sie blieb an der Westküste und wurde Cheerleaderin bei den California Stormriders. Dann wurde geheiratet, das erste Kind kam, wenig später Kind zwei und danach noch ich. Die kleine Prinzessin, die alle sofort in ihr Herz schlossen.

Seit ich in die Schule kam, bin ich bei den Cheerleadern dabei. Anfangs waren wir Kleinen nicht viel mehr als hübsche Maskottchen, die mit Pompons herumwedelten. Aber das war nicht schlimm, es machte Spaß, und wir bekamen für unsere hübschen Kostüme reichlich Beifall.

Doch als ich älter wurde, das wird Pubertät genannt oder zickige Teenagerphase, merkte ich, dass die Jungs ihr Augenmerk auf die Cheerleader richteten, die schon größere Brüste entwickelten. Also ehrlich, wie primitiv können Jungs sein? Natürlich half ich nach und stopfte mir was in das Bustier rein, um ebenfalls mit einer größeren Oberweite glänzen zu können. Jetzt starrten die Jungs mich an, was mir stolze und auch wohlige Gefühle bescherte.

Das hielt genau zehn Minuten an, bis wir die ersten Sprünge vorführten – und meine Stoffeinlagen meinten, dass sie sich verschieben müssten. Verdammt, das war so peinlich! Ihr könnt euch das nicht vorstellen, wirklich nicht. In meinen Händen die überdimensional großen Pompons, eine „Brust“ am Halsansatz, die andere ragte sozusagen seitlich aus dem Ausschnitt raus. Wenn ich wenigstens hautfarbene Tücher genommen hätte! Aber nein, ich hatte auf die Schnelle weiße reingestopft, die sich grell auf meiner gebräunten Haut abzeichneten. Das gab spöttisches Gelächter!

In einer kleinen Pause riss ich die Tücher raus und warf sie an die Seite. Aber natürlich war es längst zu spät. Anzügliche Rufe und laute Pfiffe hatten unser Team beim Auftritt begleitet, und die Mädchen waren stinksauer auf mich. Für die nächsten drei Spiele bekam ich Platzverweis. Aber das Gejohle verfolgte mich auch danach noch. Seitdem stopfe ich mir nie wieder irgendwas Unechtes unter meine Kleidung!

Mit fünfzehn war mein mieser Ruf endgültig ausgestanden. Wahrscheinlich lag das daran, dass meine Oberweite nun auf natürliche Weise angenehm groß geworden war. Ganz ohne irgendwelche Tücher oder Silikoneinlagen. Zum Glück nicht tierisch riesig, sodass es mich bei den Sprüngen behinderte. Ich war eben ein echter Hingucker geworden. Die Jungs waren auch reifer. Und attraktiver. Alles passte. Deshalb hatte ich einen wundervollen Abschlussball, die Prom Night war grandios! Auch wenn ich nicht die beliebteste Cheerleaderin war und nicht den Quarterback bekam, wie das in vielen romantischen High-School-Dramen gezeigt wird, konnte ich mit dem Tackle auch sehr zufrieden sein. Solange mich einer vom Fußball-Team zum Prom einlud, war für meinen Dad alles bestens.

Dass es nicht einmal einen scheuen Kuss auf den Mund gab, sondern nur zaghaft auf die Wange, hatte ich meinem Dad und meinen beiden älteren Brüdern zu verdanken, mit sechzehn und achtzehn spielten sie sich als meine Beschützer auf. Ich war so sehr behütet, dass es mich fast schon nervte. Hey, ich war jung und voller Energie, da wollte ich nicht ständig von grimmig dreinblickenden Aufpassern begleitet werden!

Aber zum Glück wird irgendwann jeder erwachsen, so auch ich. Kaum dass ich das kalifornische Erwachsenenalter von achtzehn Jahren erreicht hatte, hielt mich nichts mehr! Jetzt wollte ich endlich alles erleben, wovon sonst immer nur heimlich etwas zu lesen oder zu hören war. Ich wollte verruchte, verdorbene, megaschmutzige Sachen ausprobieren, die sich für eine überbehütete Tochter aus gutem Haus ganz und gar nicht gehörten!

Kennt ihr den Geruch von Testosteron, der so eine geballte Ladung junger Männer nach einem schweißtreibenden Spiel begleitet? Normale Menschen fallen da tot um, weil der Geruch durchdringend ist. Aber als Cheerleaderin wächst du mit diesen Gerüchen auf, deine Nase spielt sich auf die verschiedenen Duftnuancen ein. Und irgendwann weißt du, welcher der Kerle sich als Snack lohnt. Das war meine Chance, meine Nase zu testen. Stimmte es, dass der sinnlichste Testosteron-Geruch auch der heißeste Kerl im Bett war? Wobei ich das mit dem Bett natürlich nicht wörtlich nahm. Schließlich hatte ich kein Geld, um mich in ein Motel einzumieten. Bei mir zu Hause war aber definitiv nichts möglich. Ich kannte keinen einzigen Kerl, der es gewagt hätte, über die Türschwelle von Dads Haus zu treten – zumindest nicht, um mich zu besuchen.

Nach einem der aufregenden Spiele, bei denen der Schweiß nur so in die Sportkleidung sickerte, schlich ich mich heimlich in die Umkleide der Männer und linste in den Waschraum hinein. Mich traf fast der Schlag, als ich drei der Cheerleaderinnen splitterfasernackt auf den Knien sah, während dicke Kolben in ihren Mündern verschwanden! Das war doch nicht zu fassen, ich wollte etwas Verruchtes erleben, und dann waren mir meine Kolleginnen längst zuvorgekommen. Ich starrte mit riesigen Augen zu und merkte mir genau, was sie da trieben, bevor ich mich wieder in die Umkleide der Frauen zurückschlich.

Mein Herz raste wie wahnsinnig. Ich war unschlüssig, ob ich das wollte. In den Mund? Da passte doch nicht mal eine Banane rein, wo stopften die denn da ihren Kolben hin? Und wofür war denn meine Pussy da, wenn die Typen sich an meinem Mund austobten? Zweimal huschte ich noch in die Umkleide der Männer und genoss das Zusehen. Es törnte mich total an, wie die Kerle stöhnten und keuchten, während die Cheerleaderinnen gurgelnde Geräusche von sich gaben. Ich wurde immer feuchter und lüsterner und konnte mich nur schwer davon abhalten, meine Hand in mein Höschen zu schieben.

Irgendwann war die Lust so heftig, dass ich mich nicht mehr bremsen konnte. Mein gesamter Körper vibrierte vor Geilheit. Zwischen meinen Beinen war eine Tropfsteinhöhle. Ich hatte genug vom Zusehen, ich wollte das auch mal ausprobieren. Ungefragt zog ich meine Klamotten aus und ließ sie auf einer Bank in der Umkleide liegen, ehe ich den Waschraum betrat.

„Ola, eine Neue?“, rief einer der Linebacker, und los gings. Ehe ich mich versah, kniete ich unter einer der Duschen und lutschte wie eine Weltmeisterin. Neben mir die anderen Girls, die ebenfalls Kolben um Kolben in den Rachen gesteckt bekamen. Danach ging es so richtig zur Sache. Wir wurden alle vier heftig durchgenommen. Mein jungfräuliches Blut wurde vom Duschstrahl ebenso weggespült wie nachher die Soße, die von den Typen unter brünstigem Grölen über unsere Brüste gespritzt wurde. Damit war mein erstes Mal wenig romantisch, alles andere als sanft und garantiert nicht mit einem Kerl, in den ich verliebt war. Aber es war so geil gewesen! Bei so viel Testosteron setzt einfach alles aus. Ehrlich, der Geruch von männlichem Schweiß, vermischt mit moschusduftendem Duschgel ist unschlagbar, wenn du ihn einmal inhaliert hast, wirst du süchtig danach!

Obwohl für mich weiterhin jedes Spiel absolutes Highlight ist, ich auch beim Cheerleading mit ganzem Herzen dabei bin, freut sich meine Muschi auf die Duscheinlage nach dem Spiel. Das heimliche Treffen im Waschraum der Männer ist die perfekte Möglichkeit, um grenzenlosen Spaß zu haben. Niemand spricht davon, weil es offiziell natürlich nicht erwünscht ist, dass die Cheerleaderinnen es mit der Mannschaft treiben. Aber niemand wird es uns je verbieten, denn ein befriedigter Mann ist ein besserer Gesprächspartner. Und wir alle wissen doch, dass nach jedem Spiel die Reporter mit Fragen lauern. Also leisten wir einen heroischen Einsatz, der eigentlich belohnt werden sollte!

Ich bin wirklich Cheerleaderin mit ganzem Herzen und vollem Körpereinsatz. Aber an meiner Mutter sehe ich jeden Tag, dass Schwangerschaften die Karriere beenden können. Nicht, dass ich jetzt schon an eigene Kinder denke! Trotzdem sollte ich ein klein bisschen an die Zukunft denken. Außerdem bin ich jung und will mehr vom Leben haben als nur immer die gleichen Jungs und die gleichen Spiele. Klar, wir haben auch Auswärtsspiele, da stoßen frische Kerle dazu, die wir Cheerleaderinnen nach dem Spiel im Duschraum beglücken. Aber es sind immer noch amerikanische Collegetypen, deren Seele ganz dem Fußball verschrieben ist.

Deshalb griff ich zu, als an unserer Schule ein Austauschjahr mit Deutschland angeboten wurde. Deutschland! Das ist doch das Land, in dem es nicht nur so lustige Lederhosen und Dirndl gibt, sondern auch extrem viele Fußballfans. Na klar wollte ich da hin! Ich setzte mich mit viel mehr Ernst an meine Aufgaben, damit meine Noten besser wurden, und bewarb mich für das Austauschjahr. Mein Dad fand die Idee grandios und spendierte mir Nachhilfelehrer für alle Fächer, bei denen es noch nicht rund lief. Leider zählte für das Austauschjahr nicht die Berühmtheit eines Elternteils, sondern nur die eigene Leistung. Wir Amerikaner wollen schließlich vor den Deutschen nicht als Leute mit Bildungslücken dastehen!

Der Unterricht zahlte sich aus, und schließlich konnte ich mit Stolz verkünden, dass ich auf der Auswahlliste stand. Es würde noch einige Gespräche geben, die sich aber mit Daddys super Argumenten ganz bestimmt zu meinen Gunsten verschieben würden. Wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt? Unser College konnte auf jeden Fall eine kleine Finanzspritze vertragen. Und die stellte mein Dad in Aussicht, wenn ich auf die endgültige Liste kam.

Mom freute sich mit mir, jammerte aber auch, weil sie mich für ein Jahr nicht sehen würde. Dad winkte ab und erklärte, dass sie uns regelmäßig besuchen kämen. Er würde doch seine Kleine nicht ein Jahr allein unter den barbarischen Deutschen leben lassen.

Hm, ja, so ist mein Dad. Er hält alle, die nicht Amerikaner sind, für Menschen aus dem Urwald. Oder weit gefasst, die nicht vom amerikanischen Kontinent sind, denn Kanadier und Südamerikaner findet er natürlich auch total in Ordnung, solange er sie nicht anfeuern muss. Er feuert natürlich nur seine eigene Mannschaft an, egal wie gut sie spielen. Aber Deutschland ist so weit weg von Amerika, da können keine hochgebildeten Leute leben. Mein Dad meint, sie machen nur deshalb Austauschprogramme, damit sie von den anderen Ländern etwas lernen können.

Mir ist das egal, ich reise für ein Jahr auf einen anderen Kontinent, in ein fremdes Land, wo eine ganz andere Sprache gesprochen und geschrieben wird. Ich weiß noch nicht mal, ob die überhaupt Englisch verstehen. Zum Glück gibt es Übersetzer. Was ich also nicht im Deutschunterricht aufgeschnappt und behalten habe, lasse ich mir einfach in einer App übersetzen. Wird schon schiefgehen. Viel schlimmer wäre ein Austauschjahr in Frankreich. Die trinken ständig Rotwein, essen nur Baguette und Croissants, haben mittags fünf Gänge und sprechen so gestelzt durch die Nase. Außerdem sind die Französinnen übertrieben schick, immer modebewusst und fast schon mager. Nein, da würde ich mich schrecklich fühlen.

Aber Spanien ist auch nicht viel besser, für Stierkämpfe kann ich mich so überhaupt nicht erwärmen. Und dann dieses feurige Flamenco-Tanzen! Die feiern jede Nacht durch und schlafen die gesamte Mittagszeit, mir ist nicht so ganz klar, wie sie Geld verdienen. Vielleicht mit den Touristen, die an den warmen Sandstränden herumliegen und sich bedienen lassen? Das Einzige, was mich interessieren könnte, wäre die Paella, eine Pfanne mit Reis, Gemüse und Fisch. Die bekommt man überall angeboten und ist wohl so eine Art Nationalgericht, so wie Sauerkraut und Bratwurst bei den Deutschen.

Was mich ein klein wenig mehr als Deutschland interessiert hätte, wäre Italien gewesen. Wenn es stimmt, was über die Italiener erzählt wird, sind sie total super im Bett. Die sind so feurig, dass sie mehrmals hintereinander können! Da die Italienerinnen nur an Mode interessiert sind, hungern die Männer ganz bestimmt, was das sexuelle Vergnügen angeht. Kein Wunder, wer möchte schon mit einem Modepüppchen ins Bett gehen? Da ist so ein sportlich-fesches Girl wie ich eine viel bessere Wahl. Nur leider hat unser College kein Austauschjahr mit Italien angeboten, da war nur Deutschland.

Aber wenn die Fußballer in Deutschland so standfest sind wie die Amerikaner, wird jedes Fußballspiel – und die anschließende Dusche – ein absolutes Vergnügen. Da muss ich auch kein Wort Deutsch sprechen oder verstehen. Sex ist eine Universalsprache. Die versteht jeder!

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